Elektrostaten-Selbstbau.de

Was Kunden meinen

Nachfolgend lesen Sie, wie sich Anwender in Foren über Silberstatic Elektrostaten äussern.

Erste Meinung

Tach zusamm,

ich komme nicht umhin, mal eine Lanze für Silberstatic XXL Panele zu brechen…

Ich höre ja schon eine Weile ELSen, davon eine Lange Zeit mit Sombetzkis und Capacitis (160er Prototyp, den ich aus persönlichen Verfummelungen und eigenverantwortlich verbrannten Endstufen noch nicht so betriben konnte wie ich das eigentlich gepant hatte, vollaktiv nämlich).

Ich habe vor einer Weile mal kurz in Dirks „große“ Vollbereiche reingehört, fand sie Abstimmug spontan gut, war jedoch mit den natürlichen Begrenzungen im Bass nicht zufrieden (Das trat allerdings nur bei seltsamer Musik mit spontanen Tiefstbassüberraschungen auf). Eine kleine Vorführung meinerseits, wie Acourate Raumkorrektur an einem an sich schon schön klingendem ELS nochmal kleine Wunder verbringt hat dann das Bild abgerundet.

 

Nun begab es sich, dass wohl ein Paar „wirklich große“ aber dafür nur halbe Volbereichs Panels platz machen sollten, also habe ich mir Diese beim Dirk angehört um mir eine Meinung zu bilden. (Zum Hintergrund: Ich will basteln und entspannt Hören trennen, das raubt mir sonst noch mal den letzten Nerv)
Die XXL Panels klangen ebenso gut wie das vormals gehörte Doppelpanel. Sowohl an einem kleinen Gainclone als auch an Dirks RG10. Weitere Spielereien mit Acourate habe ich uns erspart, da das zu erzielende Ergebnis bekannt war. Jedoch war der hier gehörte Elektrostat „ab Werk und als Schnell-mal-hören“ Prototyp aus meiner Sicht beeindruckender. Wenn ein Kontrabass selbst in tiefsten Lagen noch volll ertönt – und das aus einem Elektrostat – ist das schon eine überwältigendes Erlebnis. Dabei ist die Abstimmung und das ist mit der Punkt der mir am meisten gefällt – extrem neutral bis unspektakulär. Das kenne ich in der Art nur von sogenannten „besten Komponenten“. Egal in welchem Bereich des Hifi Sektors, und das ist selbstverständlich Geschmackssache.

Das Ende vom Lied ist, dass die Panels nun – hübsch verpackt – bei mir im Wohnzimmer stehen. Nachdem ich dort hören durftem was „angepasster Übertrager“ bedeutet werden mir so einige Probleme in der Vergangenheit klarer. (Versucht nicht, ungeeignete Kombinationen aus Elektrostat/ÜT und vorhandenen Endstufen ans fliegen zu bekommen! Das ist pure Zeit und Geldverschwendung.)

In meinem Fall heisst das, das meine kleine TRI nun an speziell für Röhren geeigneten ÜTs an den XXL Panels spielt.

Das Ergebnis habe ich so nich nie gehört.

Bereits ohne Feinoptimierung, wie z.B. exakteste Ausrichtung auf den Hörplatz (die Panelsachse, wo sich der Höchsttonbereich tummelt, strahlt noch an mir vorbei), ergibt sich eine Streoabbildung die extrem präzise ist. Die Mittenortung ohne meine Acourate Raumkorrektur ist bereits ohne Korrektur sehr gut. Das gesamte Klangbild extrem unaufgeregt und sehr langzeithörtauglich!

Da ich die Panels wohl ohne Vorkondensator betreiben werde, muss ich die Grundreso (um 40Hz) nun per Raumkorrektur bedämpfen. Mit Korrektur bekomme ich die dank der wohl sehr geschickt gemachten Abstimmung insgesamt sehr laut(!) spielenden Panels aber immer noch ans Anschlagen. Wieder mit seltsamer Musik, dabei ein Stück von Yello (The Eye, mehrer Stücke von der CD) und auch Misty – in Jazzklassiker.

Schritt 2: Entlastung im Bass unterhalb 30Hz mit einem Neville-Thiele Filter erster Ordnung. Hier muss ich von wegen sehr laut feststellen, dass meine halben BMC Woofer, die hier noch rumstanden, wieder in die Mottenkiste wandern, oder zu 1-2 kompletten BMCs pro Seite wachsen müssten um pegelmäßig überhaupt mitzuhalten. Ergo nehme ich meine Reckhörbner, diesmal nur noch im Subbass, in Betrieb.

Das Ergebnis ist nun schlicht überwältigend gut, vor allem für das Geld der eingesetzten Lautsprecher, wenn wir hier von nackten XXL Panels und Reckhörnern (B-Ware) ausgehen.

Sehr beeindruckend ist nun (auch mit Raumkorrektur) die noch bessere offene Stereoabbildung, die Abstimmung (an der ich digital nicht großartig herumfummele, sondern eventuelle nur Ausreisser begradige), der hohe Detailgrad ohne das Gehör zu ermügen. Zudem spielt das ganze so sonor, dass ich gestern nacht beim durchgucken von Tarantinos Death Proof trotz des bösen Films ein ziemliches Grinsen ob des gut aufgenommenen V8 Gebrubbels der vorkommenden Fahrzeuge im Gesicht hatte Augenzwinkern

Das tolle ist: da geht noch was! Die Panels stehen nackig auf dem Boden. Ich habe mir noch keine Mühe mit korrekter Aufstellung und Spikes (hier dann wieder Audioplan Antispikes) gemacht. Die Neigungskorrektur kommt noch, die Panels stehen neben den 160er Capacities und auch nicht an den Positionen wo ich Sie üblicherweise haben will (in Sichtlinie vor den Reckhörnern)…

Ich sag nur gut gemacht (Dirk) und schwein gehabt (Ich) Augenzwinkern

Viele Grüße,

das LHBL

Bericht über meinen Hörtermin bei Silberstatic

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Hallo Zusammen hier im Forum!

Ich bin Forumsneuling und möchte euch mit diesem Thema einen Bericht über meinen Hörtermin bei Silberstatic am gestrigen Samstag liefern.

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach guten Lautsprechern und Ich habe auch schon den einen oder anderen Lautsprecher gebaut. Allerdings habe ich mich dabei immer im niedrigpreisigen Segment bewegt. Mit Elektrostaten hatte Ich bis gestern keinerlei Erfahrungen. Auf Silberstatic bin Ich aufmerksam geworden, als Ich mal wieder auf der Suche nach interessanten Bauvorschlägen durchs Netz gesurft bin. Und da Ich im westlichen Sauerland wohne lag es nahe, dass Ich mich auf den Weg mache, um mir die Flächenstrahler mal anzuhören. Also habe Ich mein Bündel CDs geschnürt und mich auf die Reise zu Dirk gemacht.

Ich war sehr gespannt, da Hier und in anderen Foren durchaus kontrovers über die Bassfähigkeit und die Pegelfestigkeit von Elektrostaten diskutiert wird. Vor allem, wenn es sich um Vollbereichselektrostaten handelt. Ob die Module halten, was Dirk verspricht?

Nachdem ich die Begegnung mit dem Hund unversehrt überstanden habe (Er war anscheinend gerade satt ;-)) ging es die Treppen hoch in Dirks gemütliches Zimmer im Dachgeschoss. Das Zimmer hat ungefähr die Größe und den Grundriss meines Musikzimmers(Cirka 18-20qm). Sogar die Schräge habe ich in meinem Zimmer. Das hat mich natürlich gefreut, ist doch der Klangeindruck höchstwahrscheinlich auf mein Zimmer übertragbar.

Zur Vorführung standen die kleinen Module mit je 2 Panelen pro Seite bereit. Zuerst wurden sie von der Transistorendstufe, deren Namen ich vergessen habe, angesteuert. Schon nach den ersten Takten Musik habe ich meine Skepsis betreffend der Bassfähigkeit der Module zu den Akten gelegt. Es fehlte nichts! Ich fand den Bass sogar ein wenig überrepräsentiert. Das Thema hatte sich allerdings erledigt, nachdem auf die Röhrenendstufen von Tubeland umgebaut war. Das war es! Jetzt passte alles wunderbar. Auch die erreichten Pegel waren absolut nicht mehr Mietwohnungskonform. Ich habe ja mit sehr hochwertigen Lautsprechern noch nicht so viel Erfahrung, aber ich war von der sehr klaren und dabei völlig entspannten Wiedergabe der Module sehr angetan. So haben wir ganze 3 Stunden die verschiedensten CDs aufgelegt und uns dem Musikgenuss hingegeben. Dabei habe Ich dann auch das erste mal deutlich den Unterschied zwischen Sehr dynamischen Aufnahmen und solchen, die anscheinend durch den Kompressor gejagt wurden gehört. Bei guten Aufnahmen ist mir wirklich ein Schauer über den Rücken gelaufen.

Ich hätte mich gerne noch ein paar Stunden durch die CDs gewühlt. So macht Musikhören Spaß! Aber leider wurde der Hund langsam wieder hungrig. Da habe ich mich für den taktischen Rückzug entschieden 😉 Außer dem musste Ich den nächsten Buss kriegen, um noch bis ins Sauerland zu kommen.

Die Module musste Ich leider da lassen, sie haben einfach nicht unter meine Jacke gepasst! Aber Ich werde sie mir wohl noch in diesem Jahr zulegen. Eine faszinierende Technik de Musikreproduktion ist das. Das hat auch im Wohnraum (Bei entsprechender Bespannung der Module) richtig stil, wie Ich finde.

Ich empfehle allen Zweiflern und natürlich allen anderen Interessierten, mal einen Hörtermin zu vereinbaren. Es ist ein Erlebnis.

Bleibt mir nur noch Dirk für die äußerst entspannten Stunden und die Inspiration in Sachen Musik (Ich habe schon ein paar CDs bestellt) zu danken.

Dominik

 

vollbereichsfolien

Hallo Forumsbegeisterte…

Bin neu hier ,da ich bislang im Bereich Breitband und oder Horn getobt habe.

War letztens mal beim Dirk.

Habe ihn durch Zufall über Foreninfos etc .kennen gelernt und spontan ein Treffen aus gemacht.
Ging schnell und unkompliziert,da es recht nah bei mir war.

So nun zum Lautsprecher…Angekommen erreichte mich das angekündigte Chaos unter dem Dach.
Ein einseitig schräger ca, 15qm kleiner Raum in dem Elektroniklager Bücher und Zeitschriftenregale und die oppulenten abgebildeten 3 Panel Wandler stehen,ohne Subpappe.(Panelgrösse ist je Panel ca.190x1340mm schwingende Fläche).

Betrieb mit einem durchnittlich gutem Sonyplayer und einem Rg9 Transistoramp.
Musikmaterial war ALLES was ein Wandler quälen kann.

Nach den ersten Momenten war es klar wohin es geht,jedenfalls nicht in gepflegte lange Weile…als Musiker und Horn bzw. BB Liebhaber weis ich was begeistert. 😉

Der Raum war alles ander als Akustisch freundlich,und der Lautsprecher spielte wie der Teufel.

Betrieben noch nicht einmal mit irgend einem dicken HiEnd Krempel,spielte er feinfühlich,- anspringend,-für eine Folie sehr dynamisch und vorallem unglaublich basstark auf,-präzision auf den Punkt.

Wo mache ich nur weiter,..

Nur diese Folien hier unter dem Dach,von den 3en pro Panel waren nur 2 angestöpselt ,überzeugten sehr schnell.
Musikmaterial ala Beady Bell, Creed oder Diana Krall zeichnete der Wandler sehr authentisch und kraftvoll nach.
es gab trotz wiedriger Umstände kaum beanstandung an Klangfarbe Raum und Bühne.Einzig fiel der doch gerichtete Hochtonbereich und, natürlich auf Grund der länge der Panele ,die Beschallungshöhe auf.
Selbst bei dauerstress an Pegel (Creed) konnte der Wandler feine partielle Signale heraus arbeiten.
Nicht aus zu denken was der Lautsprecher an Röhrengeräten zaubern würde,was nach Aussagen mit anderen Übertragern mit kleiner Leistung zu realisieren währe.

Zum Bass währe an zu merken,aufgrund von gleichwertigen Folien war es FETT.
Nicht aufgedunsen oder übertrieben stark aber gut,real darstellend druckvoll.

Man würde sofort einen Subwoofer vermuten, aber diese präzision ist schwer zu bewerkstelligen.
Selbst tiefste synthetische Bassattacken (Beady Bell) gekoppelt mit ihrer seidenweichen Stimme stand real im Raum.

Selbst bei lauteren Pegeln kein Anstand von tonaler veränderung.
Fraglich und unbeantwortet blieb ,wie laut der Wandler werden kann noch wann er clippt.
Zur Ausstattung Preisen und anderen Möglichkeiten sowie grösseren Panelen steht der Hersteller bestimmt gerne Rede und Antwort oder…da geht noch mehr .
Also ich empfehle jedem der mal Zeit noch in der Nähe wohnt sich die Teile an zu hören,ist schon begeisternd..der Preis alle male…

Grüsse Roland

Hallo Roland,

ich habe vor ca. 3 Monaten genauso staunend Dirks ultimativer Kreation gelauscht. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Folie solche Bässe produziert und dabei seine Elektrostatenqualitäten im Mittel-Hochtonbereich wahrt. Ich habe leider nur das einzeilige Set von Dirk mit Pappe-Dipolen als Bassunterstützung.
Roland, du hast mir den Abend versaut. Ich muß mal mein Konto prüfen.

Gruß bunjo

 

Daumen hoch! Geschichte einer Reise zu Silberstatic

Vorspruch:

Ich beschäftige mich nun seit ca 35 Jahren mit „HIFI“ Selbstbau..

In den 80ern waren eine Zeitlang die Elektrostaten und die dazu passende Electronic bei mir En Vogue.
Ich baute diverse Panele besass dv Fertigprodukte wie Acoustat 2+2 ,ML Sequel2 und andere Mehr,ich enwickelte und baute einen direktgekoppelten Hochvoltamp…bis mir die 300B samt der dafür notwendigen Hornkonstruktionen (Wie steht schon in der Bibel:AM ANFANG WAR DAS HORNJ) mir meine ganze Aufmerksamkeit abverlangten….

Nun,wie dem auch sei,nachdem ich letztes Jahr mein neues Studioschlafzimmer (35m2) fertig stellte,beschloss ich,gedenk der seeligen alten Zeiten,dort Fullrange-Elektrostaten zu installieren.. (PS:ich höre auch fast täglich mit dem Orpheus“)

Nach intensiver Recherche im WWW stiess ich auf Dirk Jesberger mit seine Silberstat-Panelen—
Der Kauf von Fertigelektrostaten erledigte sich alleine schon aufgrund der Kosten..ausserdem macht Selbstbau Spass,und befriedigt letztendlich viel mehr..

Der Dirk beantwortete in einigen Telefonaten und Mails geduldig meine Fragen,und wurde nicht müde mich aufzufordern nach Viersen zu pilgern und sich das alles anzuschauen und anzuhören….

Fortsetzung folgt…

Eine Reise zu Silberstat…TEIL2

Reise Reise Seemannsreise,jeder tuts auf seine Weise,,,,,intoniert Rammstein so treffend…

Nun,letzte Woche ergab es sich,dass ich dienstlich nach Belgien musste,also verband ich das Angenehme mit dem Nützlichen,und meldete mich bei Dirk,und drohte ihm meinen Besuch an.. Als ich dann im idyllischen Viersen bei Dirk bimmelte,wurde ich freudig von ihm und seiner Frau begrüsst und in die Küche geleitet, Nur der Hund wusste noch nicht so recht,ob er mich und meinen Adjutanten beissen oder Lecken sollte.. Nun gabs erstmal Kaffee und Kuchen mit Smalltalk,und dermassen gestärkt konnten wir nun den Aufstieg ins DG wagen immer unter den Argusaugen des Hundes 😉 Oben angekommen inspizierten wir zuerst die Panel-Produktionsstätte…einfach und klein,aber doch schon professionell und durchdacht- Anschliessend befindet sich der Hörraum,nicht sehr gross,und akustisch eher ungünstig durch Die Dachschräge auf der linken Seite. Vorne waren 4 Elektrostaten aufgebaut ,jeweils mit 2 der kleineren Modulen bestückt, 1 Paar ganz neue mit scharzem Stoff bezogene,und 2 schon eingespielte „nackige“. Die vorderen wurde von 2 mickerigen EL84PP-Platinen provisorisch befeuert,und angesichts dessen,und des ungünstigen Hörraumes bekam ich schon leichtes Bauchweh ob des nun folgenden Hörtests.

Fortsetzung folgt…..

Nun denn,da der Dirk mir am Telefon mehrfach schon vollmundig die klanglichen Meriten seiner Panele beschrieben hatte, beschloss ich festzustellen wo der Hammer hängt,und suchte von den mitgebrachten CDs die „REISE REISE“ von Rammstein raus,und sagte zu Dirk :Song Nr 5 :“LOS“ ,und machmal ordentlich laut (innerlich grinsend)…

Das Lied beginnt mit einem verhaltenen Gitarrenintro auf dem linken Kanal…dann folgt schon ordentlich laut der Tiim mit der Grabesstimme,und anschliessend der volle 0db Einsatz der Gitarren und der grossen Trommel……

Da klappte mir erstmals der Unterkiefer nach unten…die Art und Weise wie die Folien die Tiefbässe förmlich in den Raum prügelten,und das Klangbild nach oben total detailliert hochauflösend und durchsichtig blieb war schon sehr aussergewöhnlich und das bei dem Mörderpegel….

Nun hörten wir erstmal meine Blues-cds durch,dabei fiel mir auf,dass am oberen frequenzende ein leichter Abfall zu bemerken war..

Dirk meinte daraufhin,dass das wohl an den folien liegen würde,die noch nicht eingespielt sind,und sagte,wir schliesen das 2. päärchen an,das wäre eingespielt….ich allerdings meine,das der EL84 Amp doch etwas überfordert ist,und deshalb den leichten Höhenabfall hat..

Nun zu Runde 2,die „alten“ Panele wurden nun von einem Transistoramp angetrieben…und ..jetzt wars nochmal ne Klassse besser und ohne Reglemtierung des obersten Frequenzbereiches…

Es machte nun echt Laune Musik zu hören

Zum Beispiel Dirks Hugh Maskelas ? Platte… …phänomenal ich war echt erschlagen, das hatte ich nicht mal im Ansatz erwartet…

Ich erspar euch nun die „Fachausdrücke“ wie zB :stringente Hochtonwiedergabe…dräuende Bässe…usw…das können andere besser…

Wir waren einfach am „Fusswippen“ und Musikhören….

Irgendwann schaute ich auf die Uhr,und beschloss ob des 5-6 stündigen Heimweges die Hörsession zu beenden:-(
und mit dem Messen anzufangen…..

Fortsetzung folgt…..

Nun denn,da der Dirk mir am Telefon mehrfach schon vollmundig die klanglichen Meriten seiner Panele beschrieben hatte,
beschloss ich festzustellen wo der Hammer hängt,und suchte von den mitgebrachten CDs die „REISE REISE“ von
Rammstein raus,und sagte zu Dirk :Song Nr 5 :“LOS“ ,und machmal ordentlich laut (innerlich grinsend)…
Das Lied beginnt mit einem verhaltenen Gitarrenintro auf dem linken Kanal…dann folgt schon ordentlich laut der Tiim mit der Grabesstimme,und anschliessend der volle 0db Einsatz der Gitarren und der grossen Trommel……
Da klappte mir erstmals der Unterkiefer nach unten…die Art und Weise wie die Folien die Tiefbässe förmlich in den Raum prügelten,und das Klangbild nach oben total detailliert hochauflösend und durchsichtig blieb war schon sehr aussergewöhnlich und das bei dem Mörderpegel….

Nun hörten wir erstmal meine Blues-cds durch,dabei fiel mir auf,dass am oberen frequenzende ein leichter Abfall zu bemerken war..
Dirk meinte daraufhin,dass das wohl an den folien liegen würde,die noch nicht eingespielt sind,und sagte,wir schliesen das 2. päärchen an,das wäre eingespielt….ich allerdings meine,das der EL84 Amp doch etwas überfordert ist,und deshalb den leichten Höhenabfall hat..

Nun zu Runde 2,die „alten“ Panele wurden nun von einem Transistoramp angetrieben…und ..jetzt wars nochmal ne Klassse besser und ohne Reglemtierung des obersten Frequenzbereiches…
Es machte nun echt Laune Musik zu hören
Zum Beispiel Dirks Hugh Maskelas ? Platte…..phänomenal ich war echt erschlagen,das hatte ich nicht mal im Ansatz erwartet……
Ich erspar euch nun die „Fachausdrücke“ wie zB :stringente Hochtonwiedergabe…dräuende Bässe…usw…das können andere besser…
Wir waren einfach am „Fusswippen“ und Musikhören….
Irgendwann schaute ich auf die Uhr,und beschloss ob des 5-6 stündigen Heimweges die Hörsession zu beenden:-(
und mit dem Messen anzufangen…..

Fortsetzung folgt…..Nackig gefallen mir die Paneele zwar sehr gut, sie werden aber zum Schutz noch einen Stoffüberzug, Holzseitenteile, Elektronikabdeckungen und selbstverständlich andere Füsse (die Holzlatten sind nur provisorisch) in Form von Stahlprofilen erhalten. Diese werden aus Stabilitätsgründen ein wenig vorne herausschauen, weil meine Kinder sporadisch zu wilden Tieren mutieren und es doch jammerschade und entwürdigend wäre (bzw. ich würde eine hysterische Krise produzieren), wenn die Schönheiten ihre Antlitze am Boden aufschlügen.
Ja, ja, bla…aber wie klingt das ganze denn nun?
Da werden Klangbilder in meine gute Stube projiziert, die mir ein recht präzises Abbild des Originals scheinen. Anfänglich waren noch deutliche Verzerrungen wahrnehmbar, der Klang schien etwas dünn – aber schon nach kurzer Zeit, kristallisierten sich deutlich Eigenschaften, welche (richtig konzipierte) Elektrostaten im allgemeinen und diese hier ganz im Speziellen auszeichnen, heraus:
Ein sehr offenes, anspringendes Klangbild (welches im Hochtonbereich zusätzlich über Widerstände abgeglichen, bzw. auf den persönlichen Geschmack abgestimmt werden kann), gepaart mit einer Detailtreue und Verfärbungsarmut, die ihresgleichen sucht.
Im speziellen aber (und grade auch im Vergleich zu meinen vormalig erwähnten ehemaligen ESL`s):
Eine enorme Dynamik, mit einer frappanten Raumdarstellung, die sich hinter den Paneelen aufzubauen scheint und zur Krönung einen Bass, der seinesgleichen sucht. Wo im Vergleich zu herkömmlichen Boxen oftmals eben (mit Resonanzunterstützung) etwas aus dem Kasten wummert oder dröhnt, ist hier das Schnarren und Anschlagen der Bassaiten in allen Nuancen deutlich vernehmbar.
Die Höhen werden kristallklar wiedergegeben und die Gesamtabstimmung ist als sehr stimmig und gelungen zu bezeichnen, sodass man stundenlang Musikhören kann, ohne zu ermüden.
Das ebenso bei leisen Pegeln, ohne dass sich das Klangbild verändern würde!
Das beste daran: Diese Juwelen sind absolut impedanzunkritisch. Sie lassen sich trotz ihrer Grösse bereits mit einem Chipamp (das kleine graue Kästchen neben der Laufswerk/Wandler-Kombi auf dem letzten Bild ist der Verstärker!) bei kleiner Leistung mit Pegeln deutlich über Zimmerlautstärke betreiben, obwohl meine Übertrager mit 1:60 für Röhrenbetrieb ausgelegt sind und der Amp für 4-Ohm optimiert wurde. Apropos Übertrager: Hut ab vor deinem know-how Tubeland!
Einen in dieser Liga spielenden zu entwickeln dürfte kein Kinderspiel gewesen sein.
Nicht auszudenken, was meine sich bereits in der Mache befindlichen SE-300B`s an den Wohltätern ausrichten dürften!
Und hiermit natürlich auch ein ganz grosses Kompliment und Verbeugung vor Dirk`s Kunst, für das wirklich gelungene und durchdachte Konzept!
Ich kann die Module uneingeschränkt jedem ESL-Interessenten ebenso wie alteingesessenen Liebhabern empfehlen und ihnen wärmstens ans Herz legen sie sich anzuhören.
Wer aber einen einen lastkritischen und/oder schwachbrüstigen Amp mit Vollbereichs-ESL`s vermählen möchte, der dürfte um diese Module definitiv nicht herumkommen…und das zu diesem Preis!!!